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BerufungsleitfadenFlyer

Proaktive Berufungspolitik

Berufungsleitfaden

Am 15.12.2010 verabschiedete die Universitätsleitung den „Berufungsleitfaden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg". Berufungsverfahren für Universitätsprofessuren und Juniorprofessuren unter besonderer Berücksichtigung der Gender- und Diversity-Aspekte“ mit dem Ziel einer konsequenten, systematischen und durchgängigen Integration von Gender- und Diversity-Aspekten in den Berufungsprozess.

Weitere relevante Dokumente sind:

  • Flyer "Qualitätssicherung in Berufungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung der Gender- und Diversity-Aspekte" (english version)

Ein besonderes Augenmerk legt die Universität auf die Umsetzung von Gender Mainstreaming bei Berufungsprozessen und hat dahingehend relevante Schritte unternommen.

Headhunting

Einen zentralen Ansatzpunkt stellt die Methode des proaktiven Headhuntings zur Rekrutierung von Professorinnen dar, derer sich die FAU im Rahmen der universitätsinternen Zielvereinbarungen zur Frauenförderung bedient. Die Verantwortung für das Headhuntings liegt bei der/dem Vorsitzenden des Berufungsausschusses in Absprache mit der Dekanin/dem Dekan.
Im Vorfeld zu Berufungsverfahren besteht die Möglichkeit, exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen/-wissenschaftler zu Findungssymposien einzuladen und ihre Eignung bereits in einem frühen Stadium zu überprüfen. Die/der Berufungausschussvorsitzende muss ggf. versichern, dass trotz aller Headhunting-Bemühungen keine Frauen für eine Bewerbung gewonnen werden konnten. Die Universitätsleitung kann im Sinne des Headhuntings erneut aktiv werden.
Zur Deckung der Kosten von Aktivitäten im Rahmen des Headhuntings von Wissenschaftlerinnen stehen auf formlosen Antrag bei der Kanzlerin/dem Kanzler Mittel zur Verfügung.

AcademicaNet, ein Internetportal für herausragende Wissenschaftlerinnen, rückt exzellente Forscherinnen ins Blickfeld derer, die wissenschaftliche Gremien oder Führungspositionen besetzen. Mit Unterstützung durch AcademicaNet soll der Anteil der weiblichen Wissenschaftlerinnen in einflussreichen Positionen signifikant steigen.

Berufungsverfahren

Aufgrund der Empfehlungen zur Ausgestaltung von Berufungsverfahren des Wissenschaftsrates (2005) und der Hochschulrektorenkonferenz (2006) sowie der „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der DFG (2008) hat die Universitätsleitung im Jahr 2010 zur Qualitätssicherung in Berufungsverfahren die Erstellung eines Berufungsleitfadens unter besonderer Berücksichtigung der Gender-und Diversity-Aspekte beschlossen. Alle für das Berufungsverfahren relevanten Dokumente sind im Personalhandbuch Berufungsverfahren zu finden.

 

Ansprechpersonen sind:
Präsident der Universität Prof. Dr. Joachim Hornegger
Dr. Imke Leicht

Referat S-Ber Berufungen