Was bedeutet Neurodiversität eigentlich? Wo liegt der Unterschied zwischen Neurodivergenz und psychischen Erkrankungen? Und wer entscheidet überhaupt, was als „normal“ gilt?
Neurodivergente Menschen bringen vielfältige Perspektiven, Denkweisen und Kompetenzen in Gesellschaft, Studium und Beruf ein. Gleichzeitig erleben viele von ihnen Barrieren, Missverständnisse und einen hohen Anpassungsdruck. Die Frage ist dabei nicht nur, wie Menschen unterschiedlich sind – sondern auch, welche Rolle gesellschaftliche Normen dabei spielen, Unterschiede als Stärke oder als Defizit zu bewerten.
In der ersten Veranstaltung des neu gegründeten FAU-Netzwerks für neurodivergente Menschen und ihre Allies „NeuroSpace“ beleuchten die Psychologinnen Dr. habil. Claudia Horn-Hofmann und Dr. Monica Hinrichs-Mayer die wissenschaftlichen Grundlagen des Neurodiversitätskonzepts. Sie ordnen aktuelle Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaft ein, diskutieren die Abgrenzung zu psychischen Erkrankungen und werfen einen kritischen Blick auf die Entstehung von Normalitätsvorstellungen.
Die FAU-interne Veranstaltung richtet sich an neurodivergente Menschen, Angehörige, Interessierte, Mitarbeitende und Studierende sowie alle, die sich mit Vielfalt, Teilhabe und Chancengerechtigkeit auseinandersetzen möchten. Weitere Informationen zum Netzwerk NeuroSpace finden Sie im Intranet: https://www.intern.fau.de/gruppen-und-communities/neurospace-netzwerk-fuer-neurodivergenz/
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch und eine gemeinsame Diskussion!
Datum: 16.07.2026
Uhrzeit: 16:00-18:00 Uhr
Ort: Raum 2.048, Halbmondstraße 6-8, 91054 Erlangen